Aktuelles

Informationen zum Seminar für Kirchenrecht, kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht und zum kirchlichen Leben

 

Artikel zum Thema: Vermögensverwaltung in der katholischen Kirche

Matthias Pulte: Transparente Vermögensverwaltung in der katholischen Kirche - Traum oder Wirklichkeit

 

Hören, was die Jugend will. Ergänzender Fragebogen zur Bischofssynode 2018 mit dem Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsentscheidung"

Der offizielle Onlinefragebogen wird vorraussichtlich Mitte Mai 2017 freigeschaltet: www.sinodogiovani2018.va

 

Festakt für den Kölner Offizial

Mit einem Festakt ehrte das Erzbistum Köln am 3. März 2017 seinen Offizial Domkapitular Prälat Dr. Günter Assenmacher, der an diesem Tag seinen 65. Geburtstag hatte. Einmalig in Deutschland, leitet er nicht nur des Kölner Diözesangericht, dem das Essener Offizialat als Außenstelle angeschlossen ist, sondern zugleich auch das kirchliche Gericht des Bistums Limburg.

Zur Feier in den Piussaal des Priesterseminars, das auch das Kölner Offizialat beherbergt, hatte der Erzbischof von Köln eingeladen. Zur Feier versammelt hatten sich rund 75 Weggefährten, Kolleginnen und Kollegen aus dem Erzbistum Köln, aus der Kirchenprovinz und aus Ortskirchen von Oslo bis Rom mit dem Apostolischen Stuhl. Im Rahmen der Feier wurde dem Jubilar eine ihm zugeeignete wissenschaftliche Festschrift überreicht

 

 

Vorgestellt wurde das Werk von Prof. Dr. Matthias Pulte, der es gemeinsam mit dem Kölner Vizeoffizial Dr. Thomas A. Weitz herausgegeben hat. Es umfasst 768 Seiten mit 38 Beiträgen aus Theologie, Kirchenrecht und Staatskirchenrecht. Das Lektorat der Festschrift lag beim Team des Seminars für Kirchenrecht der JGU.

Neuerscheinung: Matthias Pulte, Thomas A. Weitz (Hg.) Veritas vos liberabit. Festschrift für Günter Assenmacher zum 65. Geburtstag

https://www.schoeningh.de/katalog/titel/978-3-506-78748-4.html

 

Neuerscheinung: Matthias Pulte (Hg.) Tendenzen der kirchlichen Strafrechtsentwicklung

https://www.schoeningh.de/katalog/titel/978-3-506-78669-2.html

 

2. August 2016: Kommission zur Erforschung der Geschichte des Diakonats von Frauen in der frühen Kirche gegründet.

Die Ankündigung von Papst Franziskus, eine Kommission zur Erforschung des Diakonats der Frau ins Leben zu rufen, ist in der römischen Sommerpause in die Tat umgesetzt worden. Bei der Kongregation für die Glaubenslehre wurde eine entsprechende Kommission gegründet, deren Zusammensetzung auf Vorschläge der Kongregation und der Internationalen Vereinigung der der Ordensoberinnen zurückgeht. Geleitet wird die Kommission vom Sekretär der Glaubenskongregation, Erzbischof Luis Francisco Ladaria Ferrer SJ. Aus dem deutschsprachigen Raum sind Prof. Dr. Marianne Schlosser von der Universität Wien und Prof. em. Dr. Karl-Heinz Menke von der Universität Bonn vertreten, die beide auch der Internationalen Theologischen Kommission an der Glaubenskongregation angehören. Insgesamt ist die 12-köpfige Kommission zur Hälfte mit Frauen besetzt, unter ihnen sind die italienische Franziskanerin Prof. Dr. Mary Melone, erste Rektorin einer Päpstlichen Universität in Rom, sowie die US-amerikanische Dozentin Phyllis Zagano PhD, die sich mit dem Thema Frauendiakonat mongraphisch befasste. Die Aufgabe der Kommission besteht in der wiederholten Befragung der Quellen und Literatur zum Diakonat der Frau in der frühen Kirche, nicht aber in der Suche nach der Ermöglichung eines Diakonats der Frau im 21. Jahrhundert. Ob das Ergebnis der Kommissionsarbeit der Diskussion dieser Frage substantiell neue Beiträge liefern kann, bleibt abzuwarten.

 

Neuerscheinung: Markus Graulich, Thomas Meckel, Matthias Pulte (Hg.) Ius canonicum in communione christifidelium. FS für Heribert Hallermann zum 65. Geburtstag

https://www.schoeningh.de/katalog/titel/978-3-506-78565-7.html

 

14. Juni 2016: Freie Charismen nur in Übereinstimmung mit dem Lehramt! Die Kongregation für die Glaubenslehre gibt einen Leitfaden für Geistliche Bewegungen heraus.

Kardinal Gerhard Ludwig Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, gibt mit päpstlicher Approbation einen Leitfaden für Geistliche Gemeinschaften heraus. Dabei betont der Präfekt, dass nur solche Gemeinschaften einen Platz in der Kirche mit oder ohne amtliche Anerkennung haben können, die sich dem kirchlichen Lehramt, dem Papst und der Hierarchie unterordnen. Das Schreiben enthält keine neue Gesetzgebung für die Kirche. Es verweist an den passenden Stellen über die kirchenamtliche Anerkennung als Vereinigung auf die einschlägigen Bestimmungen der kirchlichen Gesetzbücher. Man kann das Dokument jedoch als eine Einschärfung der bestehenden Doktrin der Kirche ansehen, das den Zweck erfüllt, geistlichen und spirituellen Initiativen, die in kritischer Distanz zur Hierarchie der Kirche stehen, Grenzen aufzuzueigen. Dazu benennt das Dokument, das auch auf Deutsch auf der Vatikanhomepage verfügbar ist, eine Reihe von Kriterien,an denen die Kirchlichkeit charismatischer Gruppen bemessen werden kann. http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20160516_iuvenescit-ecclesia_ge.html

 

4. Juni 2016: Papst präzisiert Normen zur Amtsenthebung von Bischöfen

Mit dem Motu Proprio: "Come una madre amorevole" schafft Papst Franziskus genauere prozessrechtliche Bestimmungen, wie mit Bischöfen zu verfahren ist, die entweder Missbrauchsfälle durch ihre Kleriker vertuscht oder verschleppt haben, oder die durch vermögensrechtliche Unregelmäßigkeiten aufgefallen sind. Die neue Verfahrensordnung ermöglicht ein geordnetes und transparentes Verfahren, das dem Rechtsschutz aller Beteiligten besser gerecht wird, als die bisherigen Normen. Außerdem wird nun ein neuer Straftatbestand in das kirchliche Recht eingeführt: Amtsmissbrauch durch Bischöfe. Zuständig für die neuen Verfahren sind jeweils die Kongregation für die Bischöfe, für die Religiosen oder für die orientalischen Kirchen. Die neuen Vorschriften sind bisher nur auf Italienisch unter https://w2.vatican.va/content/francesco/it/motu_proprio/documents/papa-francesco-motu-proprio_20160604_come-una-madre-amorevole.html verfügbar.

 

Neuerscheinung: Matthias Pulte, Grundfragen des Staatskirchen- und Religionsrechts

http://shop.echter-verlag.de/studien/mainzer-beitrage-zum-kirchen-und-religionsrecht/grundfragen-des-staatskirchen-und-religionsrechts.html

 

Interview mit Professor Pulte zur Neuregelung der Ehenichtigkeitsverfahren

Bonifatiusbote - Ausgabe 47/2015

 

Neuerscheinung

Uhle, Arnd (Hg.), Kirchenfinanzen in der Diskussion. Aktuelle Fragen der Kirchenfinanzierung und der kirchlichen Vermögensverwaltung, Berlin 2015.

Aus der Reihe "Wissenschaftliche Abhandlungen und Reden zur Philosophie, Politik und Geistesgeschichte" (Bd. 82).

 

Hallermann, Heribert - Meckel, Thomas - Pfannkuche, Sabrina - Pulte, Matthias (Hg.), Lebendige Kirche in neuen Strukturen. Herausforderungen und Chancen, Würzburg 2014 (Würzburger Theologie 11).

 

Pulte, Matthias - Hense, Ansgar (Hgg.), Grund und Grenzen staatlicher Religionsförderung unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisses von Staat und Katholische Kirche in Deutschland.

Aus der Reihe "Kirchen- und Staatskirchenrecht" herausgegeben von Markus Graulich, Heribert Hallermann und Matthias Pulte.

 

Verfassung für Rheinland-Pfalz
Handkommentar
Herausgegeben von PräsVGH u PräsOVG Dr. Lars Brocker, Prof. Dr. Michael Droege und MinDir Prof. Dr. Siegfried Jutzi, 2014.

 

Campusweite Schreibwerkstatt

Für Studierende aller Fachsemester und Fächer bieten das Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung ab April 2014 eine individuelle Schreibberatung an, die alle handwerklichen Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens umfasst: Zeitplanung, Themenfindung, Literaturrecherche, Lese- und Schreibstrategien, Überarbeitung. Das Angebot zielt auf die Reflexion individueller Arbeitsstrategien sowie auf die Vermittlung von Methoden zum Umgang mit einzelnen Phasen des Schreibprozesses und Schreibschwierigkeiten. Die Einzelberatungen finden dreimal wöchentlich im Gruppenarbeitsraum 2 der Zentralbibliothek statt.

http://www.schreibwerkstatt.uni-mainz.de/245.php

Artikel "Mainzer Kirchenrechtler Pulte: Mehr Verantwortung und Rechte für katholische Laien" in der AZ vom 07.12.2013

 

Schriften Ökumenisches Institut Luzern - Kirche und Kirchengemeinschaft, Die Katholizität der Altkatholiken

 

Hinweise zur allgemeinen Zitierweise

 

Artikel "Die Wahrheit 2013" aus der Zeitschrift "Glaube und Leben"; Thema: Umgang mit sexuellem Missbrauch in der Kirche

 

Exkursion nach Strasbourg und Karlsruhe

Im Rahmen des Hauptseminars „Religion und Menschenrechte. Kirchenrechtliche, moraltheologische und sozialethische Perspektiven” reiste eine 25-köpfige Gruppe Mainzer Theologiestudierende vom 30.-31.05.2013 nach Strasbourg und Karlsruhe, um dort die mit dem Menschenrechtsschutz beauftragten Institutionen zu besuchen.

Bericht

 

 

Neues Hochschulgesetz vom 1. September 2010 eröffnet Chancen zum Studium für beruflich Qualifizierte ohne Abitur